Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11

aktuell  - geistliches Wort

Liebe Glieder und Freunde unserer Gemeinde, jetzt beginnt wieder die Zeit der Weinlese. Bei uns in Berlin bekommen wir davon nichts mit. Aber in den Weinbaugebieten herrscht dann geschäftiges Treiben: Unzählige Erntehelferinnen und –helfer schneiden die reifen Reben von den Stöcken. Die werden dann in großen Behältern zur Presse, der Kelter, gefahren, dort zu Most verarbeitet, der dann in Lagerbehältern zu gären beginnt. Nun ist die Kunst des Winzers und Önologen (= Weinkundlers) gefragt, der schließlich daraus einen guten Wein „macht“. Viele Arbeitsgänge im Weinbau sind uns gar nicht bewusst: Die Weinstöcke müssen beschnitten und gepflegt werden, der Boden aufgelockert und von Unkraut befreit werden. (In den steilen Lagen ist das – wie auch die Ernte – richtig harte Arbeit!) Der Wein muss aus den Fässern in Flaschen abgefüllt und verkauft bzw. vermarktet werden. Bis er vor uns im Glas steht, haben viele Menschen damit zu tun gehabt und sich intensiv darum gekümmert. Wenn Sie das nächste Mal „einen guten Tropfen“ genießen, denken Sie doch einmal daran! Danken Sie diesen Menschen – und auch Gott!   Der Psalm 104 trägt in der Lutherbibel die Überschrift „Lob
des Schöpfers“. Die Werke Gottes in seiner Schöpfung werden dort aufgezählt, und immer wieder gibt der Psalmbeter seinem Erstaunen Ausdruck, wie gut und weise das alles geordnet ist. Dankbar nimmt er wahr, wie viele Gaben Gott uns Menschen anvertraut hat und wie wunderbar die Verheißungen Gottes für unser Leben sind. Seine Antwort darauf ist der Lobpreis, der den Psalm abschließt: „Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!“ Für uns Christen ist der Wein aber nicht nur ein Genussmittel zum Feierabend, bei Feierlichkeiten oder für besonders stimmungsvolle Stunden. Jesus Christus hat beim Passahmahl mit seinen Jüngern, als er den Becher mit Wein reichte, gesagt: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ So ist der Wein – neben dem Brot – das Element, das wir in unseren Abendmahlsfeiern mit den Worten Jesu segnen („konsekrieren“) und dann beides den Abendmahlsgästen austeilen. So haben wir Gemeinschaft untereinander und mit unserem Herrn und Heiland Jesus Christus.   Dass Gott uns diese Gaben anvertraut: dass er Wein wachsen und werden lässt, dass wir unter Brot und Wein den Leib und das Blut Jesu Christi essen und trinken dürfen zur Vergebung unserer Sünden, das sollte unser Herz erfreuen und uns immer wieder ein „Gott sei Dank!“ wert sein!   In dieser Dankbarkeit grüßt Sie / Euch Ihr / Euer Pastor   Rainer Kempe
An(ge)dacht ... dass der Wein erfreue des Menschen Herz... Psalm 104, Vers 15  
Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln

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Liebe Glieder und Freunde unserer Gemeinde, jetzt beginnt wieder die Zeit der Weinlese. Bei uns in Berlin bekommen wir davon nichts mit. Aber in den Weinbaugebieten herrscht dann geschäftiges Treiben: Unzählige Erntehelferinnen und –helfer schneiden die reifen Reben von den Stöcken. Die werden dann in großen Behältern zur Presse, der Kelter, gefahren, dort zu Most verarbeitet, der dann in Lagerbehältern zu gären beginnt. Nun ist die Kunst des Winzers und Önologen (= Weinkundlers) gefragt, der schließlich daraus einen guten Wein „macht“. Viele Arbeitsgänge im Weinbau sind uns gar nicht bewusst: Die Weinstöcke müssen beschnitten und gepflegt werden, der Boden aufgelockert und von Unkraut befreit werden. (In den steilen Lagen ist das – wie auch die Ernte – richtig harte Arbeit!) Der Wein muss aus den Fässern in Flaschen abgefüllt und verkauft bzw. vermarktet werden. Bis er vor uns im Glas steht, haben viele Menschen damit zu tun gehabt und sich intensiv darum gekümmert. Wenn Sie das nächste Mal „einen guten Tropfen“ genießen, denken Sie doch einmal daran! Danken Sie diesen Menschen – und auch Gott!   Der Psalm 104 trägt in der Lutherbibel die Überschrift „Lob des Schöpfers“. Die Werke Gottes in seiner Schöpfung werden dort aufgezählt, und immer wieder gibt der Psalmbeter seinem Erstaunen Ausdruck, wie gut und weise das alles geordnet ist. Dankbar nimmt er wahr, wie viele Gaben Gott uns Menschen anvertraut hat und wie wunderbar die Verheißungen Gottes für unser Leben sind. Seine Antwort darauf ist der Lobpreis, der den Psalm abschließt: „Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!“ Für uns Christen ist der Wein aber nicht nur ein Genussmittel zum Feierabend, bei Feierlichkeiten oder für besonders stimmungsvolle Stunden. Jesus Christus hat beim Passahmahl mit seinen Jüngern, als er den Becher mit Wein reichte, gesagt: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ So ist der Wein – neben dem Brot – das Element, das wir in unseren Abendmahlsfeiern mit den Worten Jesu segnen („konsekrieren“) und dann beides den Abendmahlsgästen austeilen. So haben wir Gemeinschaft untereinander und mit unserem Herrn und Heiland Jesus Christus.   Dass Gott uns diese Gaben anvertraut: dass er Wein wachsen und werden lässt, dass wir unter Brot und Wein den Leib und das Blut Jesu Christi essen und trinken dürfen zur Vergebung unserer Sünden, das sollte unser Herz erfreuen und uns immer wieder ein „Gott sei Dank!“ wert sein!   In dieser Dankbarkeit grüßt Sie / Euch Ihr / Euer Pastor   Rainer Kempe
An(ge)dacht ... dass der Wein erfreue des Menschen Herz... Psalm 104, Vers 15