Paulus-Gemeinde Berlin-Neukölln
Berlin - Neukölln - Kranoldplatz 11
aktuell - Aus dem Gemeindebrief
.
Brief an den Pfarrbezirk Neukölln-Fürstenwalde
Liebe Gemeinden im Pfarrbezirk Neukölln-Fürstenwalde!
Der neue Gemeindebrief ist da! Neben christlichen Gedanken
zu einem biblischen Wort bringt er auch den Terminkalender für
die nächsten Wochen. Die Gottesdienste sind, was Kirche am
meisten wertschätzt. Geht es Dir auch so? Oder liebst Du die
anderen Seiten des Gemeindelebens, wie Gemeindekreise,
ehrenamtliches Engagement, sich umeinander kümmern?
Vieles ist möglich. Bitte nimm Dir Zeit für die Gottesdienste und
unterstütze die Gemeinde, in die Gott Dich geführt hat, auf
vielfältige Weise. Sie braucht Dich und Deine Gaben, auch Dein
Geld für eben diese Gottesdienste und die anderen Aufgaben
ihrer Existenz.
Der Pfarrbezirk Neukölln-Fürstenwalde hat nun die Aufgabe, die
Beauftragung seines Pfarrers mit der Betreuung der freien
Pfarrstelle der Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ in Berlin-
Wilmersdorf zu bewerkstelligen. Dabei soll das nur eine
Übergangsituation sein. In vielen Gesprächen bis hin zur
Bezirkssynode im April in Potsdam kristallisierte sich heraus,
dass der Pfarrbezirk aufgelöst werden soll und die beiden
Gemeinden Partnerschaften mit anderen Gemeinden eingehen
sollen. Daher haben beide Gemeinden im Oktober
Gemeindeversammlungen. Die Einberufungen finden sich in
diesem Gemeindebrief.
Das ist nicht leicht, auch für den Pfarrer nicht. Manche
Gewohnheit ist entstanden. Besonders Ihr von der Gemeinde in
Fürstenwalde müsst die Veränderungen gestalten! Ihr werdet ab
dem neuen Kirchenjahr, das mit dem 1. Sonntag im Advent
beginnt – in diesem Jahr am 29. November – von Pfarrer
Johann Hillermann von der Gemeinde in der Annenstraße,
Berlin-Mitte, begleitet. Speziell für diese erkennbare
Veränderung ist das Gemeindegespräch gedacht, das der
Kirchenvorstand für Sonntag, den 6. September, im Anschluss
an den Gottesdienst geplant hat. Bitte kommt zahlreich!
Ebenso müsst Ihr von der Paulus-Gemeinde Euch auf
Neuheiten einstellen. Auch Ihr löst den Pfarrbezirk mit der
Gemeinde in Fürstenwalde. Wie sich das Verhältnis mit der
Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ entwickelt, werden Gespräche
und Erfahrungen mit sich bringen.
Für beide Situationen gilt: Ab 2030 wird es wieder neue
Struktur-Herausforderungen im Kirchenbezirk Berlin-
Brandenburg geben. Daher sind alle Gemeinden von der
Synode aufgefordert worden, bis zur Synode 2028 konkrete
Vorschläge in Zusammenarbeit mit den Kirchenvorständen und
dem Bezirksbeirat zu erarbeiten. Davon soll auf der Synode
2027 ein Zwischenbericht gegeben werden. Bedenken wir das
also immer schon mit!
Zu guter Letzt: Bitte nehmt Ereignisse in unserer Kirche und
darüber hinaus in den Medien wahr, z.B. über die SELK-Seite in
der Rubrik SELK-Aktuell oder den Newsletter selk_news, der
dort abonniert werden kann. Unser Gemeindebrief soll nicht zu
umfangreich werden. Weitere Informationen aus unserer Kirche
bietet die Seite „Mitten aus der SELK“.
Möge Gott die Gemeinden mit allen ihren Gliedern, die
Veränderungen und die Zukunft halten und segnen!
Ihr und Euer Bernhard Mader
Ihr und Euer Bernhard Mader
Finanztag in der Räumen der Paulus-Gemeinde
Wie die Umlage funktioniert, wie also die einzelnen Gemeinden
des Kirchenbezirks eingestuft werden hinsichtlich ihres
Beitrages an die Allgemeine Kirchenkasse, das ist Thema für
den Finanztag am Samstag, 17. Oktober 2026 ab 14 Uhr. Nach
Begrüßung und Andacht gibt es u. a. allgemeine Informationen
über das Umlagesystem der SELK sowie über die Berechnung
der Umlagevorschläge des Bezirks etc. an die einzelnen
Gemeinden. Anschließend bleibt genügend Zeit für Rückfragen
und Austausch. Das Ende soll gegen 16:30 Uhr sein. Alle sind
eingeladen, vielen Dank!
Bernhard Mader
Erntedank
Die Paulus-Gemeinde feiert zweimal Erntedank:
Am Sonntag, den 27. September 2026, 10 Uhr im Rahmen eines
Familiengottesdienstes und am Sonntag, den 4. Oktober 2026, 11
Uhr im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes der
Gemeinden des Kranoldkiezes.
Dankbar sein ist nicht selbstverständlich. Alles was wir sind und
haben können wir auf Gott zurückführen – auch Gesundheit,
Wohlergehen, Reichtum. Unser Glaube kann sich in Dankbarkeit
zeigen, sie äußert sich auch, indem sie andere einbezieht. Teilen
und Abgeben ergeben sich von selbst, der Geist Gottes
verursacht sie in uns.
Das ist mit ein Grund, weshalb in der Paulus-Gemeinde im
Erntedank-Gottesdienst eine besondere Geld-Sammlung erfolgt.
Gemeindeglieder gehen nach vorne und legen am Altar in ein
bereitgestelltes Gefäß eine Geldspende ab. Sie bewegen sich
gleichsam zu Gott und bedanken sich mit einer Gabe für die
Gemeinde. Da die Gemeinde auf unser Geld angewiesen ist,
lasst uns diesen Brauch auch in diesem Jahr wieder zelebrieren,
vielen Dank und: Gott segne Geber und Gaben!
Der ökumenische Erntedank-Gottesdienst liegt am weltlichen
Erntedankdatum. Das ist für alle verständlich. Unser Gemeinde-
Erntedank liegt daher am Sonntag zuvor, ganz pragmatisch. Bitte
habt Verständnis, vielen Dank!
Bernhard Mader
Musik- und Kiezfest am Kranoldplatz
Es findet am Freitag, den 4. September 2026 statt. Es werden an
verschiedenen Orten im Kiez von 15:00 - 18:30 Uhr
Mitmachstationen für Kinder und Erwachsene angeboten, und ab
18:30 Uhr gibt es ein größeres Konzert mit Bühne auf dem
Kranoldplatz.
Im Rahmen des Musikfests wird Rainer Köster
Probiermöglichkeiten mit Blechblasinstrumenten anbieten. Der
Posaunenchor wirkt beim Konzert auf der Bühne mit. Vielen
Dank dafür schon im Voraus! Für die Kinder soll es wieder eine
Mitmachstation geben. Wer seine Gaben einbringen möchte und
Freude am Mitmachen hat, kann sich gerne bei mir melden. Wir
denken uns dann eine schöne Station für die Kinder aus.
Bernhard Mader
Gemeindefest
Zu einem Gegenbesuch empfängt die Paulus-Gemeinde am
Sonntag, den 20. September 2026 die Christus-Gemeinde
Potsdam. Die herzliche Begegnung, die hervorragende Bewirtung,
ein fröhlicher Gottesdienst sowie für manche ein Spaziergang bei
strahlendem Sonnenschein durch den nahegelegenen Neuen
Garten sind für alle damaligen Teilnehmer schöne Erinnerungen.
Nun wollen wir einen gemeinsamen Gottesdienst feiern und
fröhlich zusammen sein. Im Hof soll es Möglichkeit zum Austausch
und Erzählen geben, natürlich gut versorgt mit Salat- und Eisbar.
Wer mag, macht dann einen kleinen Verdauungsspaziergang zum
nahe gelegenen Körnerpark. Anschließend lassen wir uns
gemeinsam die bestellten Kuchen schmecken und ziehen mit
einem Reisesegen weiter. Herzlich willkommen alle
Gemeindeglieder und alle Gäste!
Bernhard Mader
Bausteinsammlung für die Immanuelkirche in Alt-
Saarbrücken
Die Kirchenleitung hat die 75. Bausteinsammlung 2026 der
Immanuelgemeinde Saarbrücken für die Sanierung der 1902
erbauten und unter Denkmalschutz stehenden Kirche mit ihrem
besonderen Turm zugesprochen. Schäden wie Risse im Innen-
und Außenbereich sowie Fehlstellen im Turm sind zu beheben;
die Elektrik muss erneuert werden. Dazu werden in diesem Jahr
in allen Gemeinden der SELK papierne Bausteine verkauft, die
auch als Spendenquittungen beim Finanzamt eingereicht werden
können. Informationen und Werbematerial liegen im
Kirchenvorraum aus. Bausteine zur Unterstützung können bei A.
Cordes erworben werden.
A. C.
Projektor
Die Erprobung eines Projektors, der während des Gottesdienstes
Lieder und Texte an die Wand projiziert, war erfolgreich. Das
Gerät wurde gekauft. Nun wird es noch fest an der rechten Wand
installiert. Die Gottesdienstblätter, die manchmal sehr
umfangreich waren und jedes Mal nur für einen einmaligen
Gebrauch gedruckt wurden, sollen so fast immer wegfallen. Eine
Vorlage muss in jedem Fall erstellt werden. Da werden wir viel
ausprobieren. Wer Gaben und Talente durch Beruf, Hobby oder
Interesse dazu hat und sich einbringen möchte, ist herzlich
willkommen! Auch möge sich melden, wer sich vorstellen kann,
im Gottesdienst die Projektionen weiterzublättern!
Wie schön, dass wir diese Technik in aktueller Form auch nutzen
wollen und dabei nicht mehr den Altar von einer Leinwand
abdecken. Mögen unsere Gottesdienste weiterhin schön sein,
uns erfreuen und erbauen, und Gott loben und preisen!
Bernhard Mader
Gemeindeversammlung
Hiermit berufe ich auf Beschluss des Vorstands der Evangelisch-
Lutherischen Paulus-Gemeinde auf seiner Sitzung am 16. Juni
2026 eine dritte Gemeindeversammlung im Jahr 2026 ein. Sie soll
am 11. Oktober 2026 auf den kurzen Hauptgottesdienst um 10:00
Uhr folgen und im Kirchsaal stattfinden. Folgende Tagesordnung ist
vorgesehen:
1. Eröffnung und Regularien,
2. Vorstellung und Annahme der Tagesordnung,
3. Entscheidung über die Einführung des neuen Evangelisch-
Lutherischen Kirchengesangbuches mit vorherigem Austausch zur
Entscheidungsfindung,
4. Aufhebung des Pfarrbezirks Fürstenwalde-Neukölln mit der
Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Fürstenwalde zum Ende
des Kirchenjahres 2025/2026 am 28. November 2026,
5. Verschiedenes,
6. Schluss mit Gebet.
Bernhard Mader
Diakonie-Sonntag
Am Sonntag, den 30. August um 14:00 Uhr, findet zum ersten Mal
der „Diakonie-Sonntag“ in unserer Gemeinde statt. Was hat es
damit auf sich? Jedes Jahr wird in der SELK an einem Sonntag im
Spätsommer der Diakonie-Sonntag gefeiert - erarbeitet vom
Diakonierat (dieses Jahr vom Konvent der Diakoninnen und
Diakone): Der Fokus liegt auf der Diakonie, einander helfen,
füreinander da sein. Der Gottesdienst/Kindergottesdienst wird in
diesem Rahmen thematisch gestaltet. Im Anschluss ist beim
Kirchenkaffee noch Zeit für eine kleine diakonische Aktion - Karten
schreiben für Gemeindeglieder. Für die Kinder ist ein Besuch im
Seniorenheim Haus Rixdorf geplant. Also herzliche Einladung
hierzu mit etwas Zeit im Anschluss an den Gottesdienst
füreinander!
S. F-
Einweisung neuer Lektoren und Lektorenfortbildung
Die Gemeinde darf sich freuen und dankbar sein: Zwei
Gemeindeglieder haben sich für Lektorengottesdienste vorbereitet.
Unter anderem fand dazu eine Einweisung in die Mikrofonanlage
und in die Abläufe der Gottesdienstvorbereitung und -durchführung
statt. Annegret Hohls und Malte Dress haben nun das
Handwerkszeug parat. Möge Gott ihre Dienste segnen. Möge die
Gemeinde sie als Helfer der Freude und des Trostes annehmen,
wertschätzend begleiten und mit ihnen zusammen auferbauende
Gottesdienste feiern!
Schon länger sind Monika Geisler und Ingmar Schaefer in diesem
Aufgabenbereich tätig. In der Regel ist nach dem aktuellen
Gottesdienstschema monatlich ein Lektorengottesdienst
abzudecken. Gerne können weitere Glieder der Paulus-Gemeinde
sich in diesen Dienst einarbeiten. Bitte sprechen Sie den Pfarrer
an!
Die Lektorenfortbildung des Kirchenbezirks findet für alle
Interessierte am Samstag, den 26. September von 10:00 bis 16:00
Uhr in den Räumen der Paulus-Gemeinde statt.
Bernhard Mader
Schülersegnung im letzten Gottesdienst der
Sommerferien
Als gesegnete Kinder Gottes ziehen wir aus den Gottesdiensten
aus. Gott geht also mit uns dorthin, wo wir sind. Er ist uns überall
nahe. Wer in die Schule gehen muss oder mit der Schule beginnt,
muss viele Herausforderungen meistern, viele Aufgaben, viele
Lehrer, viele Kinder, viel Disziplin. Allen, die am 23. August nach
vorne kommen, wird Gottes Segen besonders zugesprochen, damit
das Vertrauen wächst: Gott ist bei mir! Herzlich willkommen!
Bernhard Mader
Einladung zur Familienfreizeit in Untertiefengrün
In diesem Jahr findet sie vom 19.-24. Oktober statt - die
Familienfreizeit der Paulus-Gemeinde. „Familie“ ist hier ein weit
gefasster Begriff, denn willkommen sind Familien mit ihren Kindern,
Jugendliche, aber auch Paare oder Einzelreisende. Kurzum: Wer
Lust hat auf eine unvergessliche Woche mit gemeinsamen
Unternehmungen, Zeit für tiefe Gespräche über Gott und auch über
die Welt, Raum für Auszeiten, Sport, Spiel, Spaß, Musik,
Gemeinschaft und Gebet.
Herberge finden wir wie schon gewohnt im Evangelischen
Freizeitheim im fränkischen Untertiefengrün, nur einen kräftigen
Steinwurf von der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entfernt.
Hier erwartet uns das große parkartige Gelände mit seinen
Spielmöglichkeiten und der Feuerstelle, das legendäre
Kaminzimmer für gemütliche Stunden, der Tischtennisraum für
äktschn-geladene Duelle sowie ein großer Saal für Andachten,
Spieleabende oder auch zum gemeinsamen Musizieren. In der
näheren Umgebung gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Gottes
schöne Schöpfung im herbstlichen Kleid zu erleben.
Dieses Jahr bietet für all diejenigen, die schon immer mal mit auf
die Familienfreizeit wollten, es aber nie geschafft haben, eine
besondere Möglichkeit, da uns das Haus leider nur von Montag bis
Samstag zur Verfügung steht. Es ist also ein wenig kürzer als
sonst.
Die Preise für Übernachtung und Verpflegung im
Selbstverpflegerhaus werden derzeit noch errechnet. Je mehr
mitfahren, umso preiswerter wird es. Eine Mitfahrt sollte am Geld
nicht scheitern. Weitere Informationen folgen in Kürze über ein
Gemeinderundbriefchen und einen Aushang im Vorraum der
Kirche.
I. Sch.
Info zur Mitarbeitersitzung
Auf der Sitzung von Mitarbeitern und Kirchenvorstand am 18. Juni
2026 wurde erörtert, wie die Treffen künftig organisiert werden
sollen. Zuletzt waren nur noch wenige Mitarbeitende zu diesen
Treffen erschienen. Dem Kirchenvorstand ist der Austausch mit
denjenigen, die sich so vielfältig einbringen, jedoch wichtig. Er wird
im Rahmen der Umsetzung der im Kirchenbezirk geplanten
Strukturreform noch an Bedeutung gewinnen. Andererseits haben
die letzten Treffen gezeigt, dass das Austauschinteresse aktuell
keinen ausreichenden Stoff für zwei Sitzungen im Jahr bietet. Der
Vorschlag, deshalb nur noch eine jährliche Sitzung im Sommer
abzuhalten, fand unter den Anwesenden breite Zustimmung und
wurde vom Kirchenvorstand auf seiner anschließenden Sitzung
entsprechend beschlossen. Diese Entscheidung schließt aber
weitere Treffen im Jahr, auch als thematisch konzentrierte
Einkehrtreffen, nicht aus, sofern konkreter Bedarf, etwa auch ein
besonderes Thema, dafür beim Kirchenvorstand angemeldet wird.
C. B.
Arbeitsgruppe Datenschutz
Auf Beschluss des Kirchenvorstands soll eine Arbeitsgruppe
Datenschutz entstehen. Die SELK hat ein eigenes
Datenschutzgesetz. Die notwendigen Maßnahmen zur
Durchführung der Ordnung in der Paulus-Gemeinde sollen
erarbeitet und umgesetzt werden. Aus dem Kirchenvorstand
arbeiten zur Eröffnung Clemens Bath und Ingmar Schäfer mit. Wir
bitten weitere Gemeindeglieder, die berufsmäßig Erfahrungen mit
Belangen des Datenschutzes haben, ihre Kenntnisse einzubringen
und also teil zu nehmen.
Ein erstes Treffen ist für Donnerstag, den 10. September 2026 um
19:00 Uhr in den Räumen der Paulus-Gemeinde geplant.
Rückfragen und Anmeldung gerne bei mir!
Bernhard Mader
Zum Gottesdienst (4)
In den Gottesdiensten der Monate August und September kommen
für das „gottesdienstliche Grundgerüst“ die Reihen 3 und 4 zum
Einsatz. Beide Reihen beinhalten dafür moderne Stücke und
Lieder mit zeitgenössischen Texten und Melodien unter der
Überschrift und dem Synonym „Cosi“. Das musikalische
Kennzeichen im weitesten Sinn ist ihre Herkunft - die sogenannte
Popularmusik. Dieses Wort ist ein Sammelbegriff für jene
Musikstile, die sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts aus Spiritual,
Blues, Jazz, Rock’n‘Roll, Beat und Folk entwickelt haben: Rock,
Pop, Swing, Jazz, Spiritual - als Sammelbegriff mit einem Radio-
Jargon die sogenannte „U-Musik“ (von „Unterhaltungsmusik“). Ihre
Merkmale sind rhythmisch z. T. sehr belebte und beschwingte
Melodiebildungen, klare Songstrukturen und hohe
Wiedererkennbarkeit verbunden mit harmonischen Eigenarten in
der Begleitung, also im Arrangement, mit dem diese Lieder
begleitet werden. Im Unterschied zum klassischen Kirchenlied,
dem Choral, liegt ihnen eine andere formale Struktur zugrunde, der
Song. Er besteht nicht aus unterschiedlich vielen Einzelversen, die
hintereinander abgesetzt gesungen werden, sondern der Song ist
ein Ganzes, eine Einheit, die Melodie wird quasi auf einem
grundlegenden durchlaufenden Harmonieschema in dieses ohne
Unterbrechung hineingesungen. Dieses sollte beim Musizieren und
auch Singen der Gemeinde bedacht und beachtet werden. Die
Reihe 3 ist sozusagen etwas „originärer, authentischer“, während
die Reihe 4 „etwas moderater“ ist, was aber natürlich fließend ist,
eine genauere Abgrenzung gibt es nicht.
Dazu kommen in beiden Reihen im Grundgerüst Änderungen und
Variierungen, die in unserer derzeit gültigen Agende (Lutherische
Kirchenagende I) sowohl im Hauptteil als auch in besonderen
„Gestaltungsvarianten“ benannt sind, auf ihnen fußen und somit
durch die Agende auch legitimiert sind: als Eingangslied ersetzt ein
Psalmlied zum entsprechenden Festtagspsalm, dem
Introituspsalm, das Eingangslied und den gregorianischen
Introitus, der Hallelujavers entfällt und es wird nur das Hauptlied
gesungen, als Rahmen zur Verlesung des Evangeliums erklingt ein
Kanon, das Vaterunser wird z. T. durch Vaterunser-Lieder gestaltet,
die sogenannte „Liturgie“, besonders in der Abendmahlsliturgie,
wird gesprochen. Grund für das letztere: Die gregorianische
Abendmahlsliturgie ist als Ganzes konzipiert, so dass die Teile, die
von der Gemeinde hineingesungen werden, tonartlich und
stilistisch sich darin einpassen, fast logisch folgen. Da die
modernen Stücke aus völlig verschiedenen Quellen und
divergierenden Zyklen stammen, passt das hier tonartlich nicht
mehr (und auch musikstilistisch nicht). Der Aufwand, entweder die
gesungene Liturgie oder die einzufügenden Teile zu transponieren
oder eben die gesungene Liturgie adäquat entsprechend neu zu
komponieren, ist so hoch und damit unmöglich, so dass beim
Behalten der traditionellen Liturgie in diesem Bereich Alternativen
weitestgehend unmöglich wären.
Zum Schluss: „Cosi“ bedeutet hier nur, dass das Grundgerüst so
ausgeführt wird, nicht unbedingt auch die sonstigen Lieder. Diese
sind hier nicht gemeint und müssen auch nicht aus den Cosi-
Büchern stammen, sondern können auch „normale
Gemeindelieder“ sein.
R. K.
Dampferfahrt von Wannsee nach Potsdam
Gemeindeglieder unserer Gemeinde und Gäste machten am
Samstag, dem 6. Juni eine
Dampferfahrt von Wannsee
zur Langen Brücke in
Potsdam. Zeit zu
Begegnung und netten
Gesprächen. Die Fahrt hieß
„Weltkulturerbefahrt“, da
schöne Bauwerke (u.a. die
Heilandskirche Sacrow,
Schloss Babelsberg, das
Dampfmaschinenhaus und die Glienicker Brücke) vom Wasser
aus zu sehen waren. In der Mittagspause hatten wir leckeres
Essen im spanischen Restaurant „El Porto“. Die Rückfahrt endete
wieder in Wannsee. Hoffentlich können wir nächstes Jahr Ende
Mai wieder eine gemeinsame Dampferfahrt (andere Route)
unternehmen.
R. B.
48h NEUKÖLLN – Stationen im Erlebnisland
Im Kirchraum waren vier Stationen aufgebaut, an denen es
möglich war, sich in ein Wort aus der Bibel hineinzuversetzen
bzw. eigene Gedanken zu entwickeln: Die erste Station war gleich
beim Eingang - Sitzkissen luden ein, auf einen sich bewegenden
Sternenhimmel zu schauen zu dem Wort „Gott segnet gern, so
reichlich wie es Sterne am Himmel gibt.“
Station zwei war ein aufgebautes Zelt mit kleinem Altar, Kerzen,
siebenarmigem Leuchter und Altes Testament. „Brauche ich Hilfe,
um Gottes Stimme zu hören?“
An Station drei gab es die Möglichkeit Kerzen mit Klebewachs zu
verzieren und in einer Schale mit Sand anzuzünden. Man konnte
sich beim Basteln Gedanken über das Licht machen.
Diese Möglichkeit wurde von zwei Personen ausgiebig genutzt,
sodass viele schöne kleine Kerzen entstanden, die dann während
der Soiree geleuchtet haben.
Die letzte Station war rechts vom Altar mit Tüchern abgehängt,
sodass ein kleiner Raum entstand, an dessen Eingang der Engel
an der Altarwand „stand“. Hier konnte man sich stärken mit Tee
und Gebäck, als Synonym, dass Gott uns stärkt.
Wir hatten mit 5-10 Personen gerechnet, die Interesse haben, es
kamen sogar 11! Es hat sich leider keiner auf die Stationen
eingelassen, sondern nur einen kurzen Rundgang gemacht.
Im Anschluss gab der Posaunenchor seine Soiree.
Gemeindeglieder und Gäste nahmen teil. Besonders erfreulich
war, dass die Veranstalter von 48h Neukölln das Konzert in einem
ihrer Rundgänge extra aufgeführt hatten.
M. G.